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AIFM-Steueranpassungsgesetz vor Wahl gescheitert

Die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss zum AIFM-Steueranpassungsgesetz (AIFM-StAnpG) sind vor dem Ende der laufenden Legislaturperiode nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht worden.

Mit dem AIFM-Steueranpassungsgesetz sollen die aus dem Kapitalanlagegesetzbuch resultierenden steuerlichen Folgen geregelt werden. Dies wird nun erst nach der Wahl im September 2013 und der Wiederaufnahme der parlamentarischen Aktivit√§ten m√∂glich sein. Wegen der unklaren Besteuerungsregelungen ist zu bef√ľrchten, dass Investoren bis auf Weiteres nur wenige alternative Investmentfonds nach neuem Recht in Deutschland auflegen werden.

Bis zum Inkrafttreten eines neuen Gesetzes in der n√§chsten Legislaturperiode kann nur auf die Verwaltungsanweisungen des Bundesministeriums der Finanzen zur√ľckgegriffen werden, die lediglich die Besteuerung von bestehenden Investmentfonds regeln. F√ľr die nach Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches aufgelegten Alternativen Investmentfonds fehlen vorerst verbindliche Besteuerungsvorschriften.

Infolge der Verz√∂gerung werden die Eink√ľnfte aus Investment-AG oder -KG bis auf Weiteres, unabh√§ngig von der Aussch√ľttung, auf Ebene der AG bzw. auf Ebene der Anteilseigner besteuert, was die Vorteilhaftigkeit der Anlagenformen in Frage stellt.

Einzelheiten sind auf Anfrage erhältlich.

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