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Bundesverband deutscher Banken senkt Sicherungsgrenzen f├╝r Einlagen deutlich

Der Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB) hat erhebliche Änderungen der Sicherungsgrenze beschlossen.
F├╝r Anlagen bei Kreditinstituten, die der Sicherungseinrichtung des BdB angeh├Âren, wird die Sicherungsgrenze von 30% des haftenden Eigenkapitals schrittweise abgesenkt:

Die neuen Sicherungsgrenzen gelten f├╝r Einlagen, die nach dem 31. Dezember 2011 begr├╝ndet oder verl├Ąngert wurden . Dies bedeutet, dass z.B. f├╝r im Jahr 2012 begr├╝ndete oder prolongierte Einlagen die niedrigere Sicherungsgrenze von 20% des haftenden Eigenkapitals ab dem 1. Januar 2015 G├╝ltigkeit erlangt, wenn der Anlagezeitraum ├╝ber diesen Stichtag hinaus reicht.
Das Statut des Einlagensicherungsfonds sieht ferner eine geringere Sicherungsgrenze f├╝r neu aufgenommene Mitgliedsinstitute vor (250.000 EUR) und erm├Âglicht die Absenkung der Sicherungsgrenze, sofern sich bei einem Mitgliedsinstitut ein besonderes Risikoprofil ergibt. Dies kann z.B. durch eine Ratingabstufung auf einen Wert unterhalb von ,,-B“ erfolgen.
Der Schutz des Einlagensicherungsfonds umfasst alle ÔÇ×NichtbankeneinlagenÔÇť, also die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und ├Âffentlich-rechtlichen Stellen. Bei den gesch├╝tzten Einlagen handelt es sich im Wesentlichen um Sicht-, Termin- und Spareinlagen und auf den Namen lautende Sparbriefe, aber auch Namensschuldverschreibungen und sogenannte Schuldscheindarlehen fallen darunter. Verbindlichkeiten, ├╝ber die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie zum Beispiel Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, sind dagegen nicht gesch├╝tzt.
Einzelheiten sind auf Nachfrage verf├╝gbar.

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